3. Tag, 16 .09.2023, Izmir
Unser
Tag hätte nach dem Frühstück mit einem Besuch beim Erzbischof der Erzdiözese Izmer (Izmir) beginnen sollen, der in der St. Josefs-Kathedrale residiert.
Aber aufgrund wichtiger Termine musste er aber in Rom sein und so hat uns dankenswerterweise sein Stellvertreter, der
Generalvikar, empfangen.
Er hat sich unseren Fragen gestellt und wir haben
erfahren, dass es sonntags vier Messen in Englisch, Türkisch, Polnisch und
Italienisch gibt. Die englischsprachige Messe lockt mit ungefähr 35 Personen die meisten Gläubige an.
Zu erwähnen ist aber, dass trotz der reichen christlichen
Geschichte in der Türkei gegenwärtig nur 1% der Bevölkerung Christen sind. Es
lassen sich aber immerhin in Izmir ca. 20-25 Türken jährlich taufen. In der
Erzdiözese selbst arbeiten 14 Priester.
Nach einem abschließenden „Salve
Regina“ und einem Gruppenfoto
fuhren wir weiter. Im Bus, auf dem Weg nach Milet, der Stadt von (unter anderem) Thales und Paulus, gab es ein spannendes Referat über die antike Stadt Smyrna, das heutige Izmir.
Ein mächtiges Amphitheater empfing uns.
Unser Führer gab uns im Theater etliche Informationen über die Geschichte
der Stadt, die in ihrer Blütezeit immerhin 90 andere Städte gründete. Im 5.Jh. v.
Chr. endete diese Blütezeit aber abrupt zufolge Zerstörung durch die Perser.
Florian hielt im Theater vor diesem Auditorium dann auch noch ein Referat über Paulus in Milet,
bevor es weiterging zu einer Besichtigung des Ausgrabungsgeländes. Wir konnten dort neben den
antiken Faustina-Thermen auch noch die Überreste einer seldschukische Moschee
besichtigen.
Während Prof. Prokschi auf einem Löwen durch die Gegend reitet, nimmt Prof. Feulner stationär ein Sonnenbad auf den Überresten einer antiken Figur.
Nach einem entspannenden Imbiss im Schatten des eindrucksvollen
Theaters ging es zu den beeindruckenden Tempelanlagen von Didyma. An diesem
Ort soll Letho Apollo und Artemis von Zeus empfangen haben.
Halbfertige Säulenbasis
Im Inneren der Tempelanlage hat Prof. Feulner dann ein paarTouristen mit „Gsch gsch gsch“ und „Yalla“ vertrieben, die seinen Fotos im Weg standen. Wäre ja noch schöner, wenn sich jemand zwischen einen Professor und seinen Bildern stellte!
Nachdem alle ihre Fotos gemacht hatten ging es nach Kusadasi ins Hotel, diesmal für zwei Nächte.
Von dort und aus Ephesus dann morgen mehr.
Gute Nacht, Euer Bloggerteam
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