10. Tag, 23.09.2023, Hatusa
Nach unserem mehrtätigen Aufenthalt in Kappadokien fuhren wir weiter in das „Land der 1000 Götter“, nämlich in das Kernland der Hethiter. Die Hethiter waren 1300 vor Christus eine Supermacht, die selbst mit Ägypten konkurrieren konnte. Unser erstes Ziel war das Felsenheiligtum von Yazilkaya, welches wir am späten Vormittag erreichten.
. Dort konnten wir Reliefs sehen wie zahlreiche hethithische Götter zum Wettergott Teschup und zur Sonnengöttin Hetap pilgerten, den wichtigsten Göttern im hethitischen Pantheon.
Danach besuchten wir noch die zweite Kammer, eine ehemalige Grabkapelle für den Großkönig Tuthalija IV. – wenn man sich vorstellt, dass dieser Name eine der einfachsten zum Aussprechen ist, wundert es nicht, dass unser Guide schon früh kapituliert ha,t alle Namen der Hethiter auszusprechen. In der zweiten Kammer sind die Reliefs teilweise noch sehr gut erhalten, was daran liegt, dass französische Archäologen dieses Relief nicht kopieren wollten. Aufgrund mangelnden Wissens wurden falsche Materialien angewandt, was das Material anderer Reliefs in Mitleidenschaft zog. Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht.
Dann fuhren wir wieder zurück zum Hotel, wo - vor dem Abendessen - in einem abgesonderten Raum Prof. Prokschi mit uns noch eine Vorabendmesse feierte.
Apropos Abendessen. Der gestern verletzte Kommilitone konnte neben dem Wein auch noch Ersatz für ein neues Hemd erstreiten, nachdem als alte Hemd unbrauchbar geworden ist.
Morgen heißt es früh aufstehen (Abfahrt 7 Uhr) daher eine Gute Nacht!
Bis morgen, Euer Bloggerteam
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