13. Tag, 26.9.23, Patriarchen, Moscheen, Basar
Heute erwartete uns ein volles Programm mit vielen Begegnungen.
Die Busfahrt zum armenisch-apostolische Patriarchen war sehr kurz, denn die Straße war wieder einmal dicht und wir mussten verfrüht aussteigen, um das restliche Stück zu Fuß zurückzulegen. Angekommen am beeindruckendem Haus des Patriarchen, dessen Eingang von armenischen Kreuzsteinen bestückt war, wurden wir in einen etwas stickigen Raum geführt, wo wir die Möglichkeit bekamen, unsere Fragen zu stellen.

Die Konflikte der Vergangenheit werden hierbei nicht ins hier und jetzt versetzt, man besinnt sich auf ein gemeinsames, friedliches Leben im Glauben und ist stolz, im Land der frühen Christen leben zu dürfen. Der Patriarch erwähnte die schrumpfende Zahl der armenischen Bevölkerung, welche mitunter der höherer Sterberate als Geburtenrate geschuldet ist und betonte stark die Wichtigkeit der Ökumene. Da in Istanbul nur wenige Christen leben, ist die Verbundenheit der unterschiedlichen Konfessionen größer als ihr Unterschiede und man strebt als Schwestern und Brüder nach dem gemeinsamen Glauben.
Danach machten wir zwei Fotos und sangen das Salve Regina in einer anmutigen Kirche. Abgerundet wurde der Besuch mit einem Geschenkten Buch und einem Stück Schokolade.
Danach: Fahrt zur Süleymaniye Moschee.Stau!!! Warum? Man weiß es nicht, man nimmt es halt so hin. Fest steht, es ist einfacher mehrere hundert Kilometer durch fast die ganze Türkei zu fahren, als ein paar hundert Meter im Istanbuler Stadtverkehr.
Nachdem wir viel Zeit hatten, türkische Kleidergeschäfter vom Bus aus anzuschauen, schafften wir es doch noch aus dem Verkehrschaos auszubrechen. Die schöne Sultan Suleyman Moschee konnte bereits am Vortag von uns vom Bosporus aus bestaunt werden.
Die Konflikte der Vergangenheit werden hierbei nicht ins hier und jetzt versetzt, man besinnt sich auf ein gemeinsames, friedliches Leben im Glauben und ist stolz, im Land der frühen Christen leben zu dürfen. Der Patriarch erwähnte die schrumpfende Zahl der armenischen Bevölkerung, welche mitunter der höherer Sterberate als Geburtenrate geschuldet ist und betonte stark die Wichtigkeit der Ökumene. Da in Istanbul nur wenige Christen leben, ist die Verbundenheit der unterschiedlichen Konfessionen größer als ihr Unterschiede und man strebt als Schwestern und Brüder nach dem gemeinsamen Glauben.
Danach machten wir zwei Fotos und sangen das Salve Regina in einer anmutigen Kirche. Abgerundet wurde der Besuch mit einem Geschenkten Buch und einem Stück Schokolade.
Danach: Fahrt zur Süleymaniye Moschee.Stau!!! Warum? Man weiß es nicht, man nimmt es halt so hin. Fest steht, es ist einfacher mehrere hundert Kilometer durch fast die ganze Türkei zu fahren, als ein paar hundert Meter im Istanbuler Stadtverkehr.
Nachdem wir viel Zeit hatten, türkische Kleidergeschäfter vom Bus aus anzuschauen, schafften wir es doch noch aus dem Verkehrschaos auszubrechen. Die schöne Sultan Suleyman Moschee konnte bereits am Vortag von uns vom Bosporus aus bestaunt werden.
Durch einen etwas versteckten Eingang am ägyptischen Basar gingen wir in die die Moschee Rüstem Pasa, eine kleine Stadtmoschee in viel blau gehalten. Das Gotteshaus wurde aufgrund einer Liebesgeschichte erbaut und ist mit Izmir-Kacheln bestückt.
Nach einer guten halben Stunde Freizeit auf dem ägyptischen Basar: Fahrt zur gusseisernen bulgarisch-orthodoxen St.-Stefan-Kirche und dem Ökumenischen Patriarchat. Hier sollten wir den ökumenischen Patriarchen treffen, für den sich die Gruppe extra hübsch zurecht gemacht hatte. Es gab hier nur ein Problem: die Reisegruppe aus Wien war in Istanbul, der Patriarch aus Istanbul leider gerade in Wien... Daher trafen wir an seiner Stelle seinen Stellvertreter, den Metropolit Maximos.
Der Würdenträger betonte stark die Wichtigkeit eines Blickes auf die Gegenwart und die Zukunft und die Wichtigkeit der Liturgie im christlichen Leben.
Die Rückfahrt zum Hotel mit Blick auf die Theodosianische Landmauer gestalltete sich erneut turbulent aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens.
Vielleicht wären für die nächste
Türkeifahrt die öffentlichen Verkehrsmittel doch einem Kleinbus vorzuziehen.
Ein Thema, über das wir noch gar nicht geschrieben haben, was aber dennoch Erwähnung finden sollte sind die Straßenhunde und Katzen. Natürlich war allen Mitfahrern bewusst, dass uns in der Türkei quasi an jeder Ecke Tiere begegnen werden. Teils freudig, teils etwas abgeneigt standen unsere Teilnehmer der Reise den Geschöpfen gegenüber. Was zunächst mit "Joschi" dem Straßenhund begann, setzte sich sehr schnell durch und es gab Joschi 2, 3, 4 usw. Den durchaus kreativen Namen haben wir Prof. Feulner zu verdanken. Nur für die Katzen haben wir noch keinen Namen gefunden (Vorschläge gerne in die Kommentare). Unsere tierischen Begleiter waren ein steter Teil unserer Reise.
Mit diesem kleinen Zusatz wünschen wir euch eine gute Nacht. Viele Grüße, euer Bloggerteam




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